Intersektionalität

https://zoom.us/j/91692347479

Findet online statt.

VERSCHOBEN auf Freitag, den 06.11.2020, 17:00 Uhr

Freitag, 06.11.2020

Beginn: 17 Uhr | Dauer: 2 Stunden
Teilnahme: offen für alle
Alter: ohne Begrenzung
Ort: online – Link wird vor der Veranstaltung hier bekannt gegeben


Intersektionalität
Einführung und Perspektiven

„Nehmen wir als Beispiel eine Straßenkreuzung, an der der Verkehr aus allen vier Richtungen kommt. Wie dieser Verkehr kann auch Diskriminierung in mehreren Richtungen verlaufen. Wenn es an einer Kreuzung zu einem Unfall kommt, kann dieser von Verkehr aus jeder Richtung verursacht worden sein – manchmal gar von Verkehr aus allen Richtungen gleichzeitig. Ähnliches gilt für eine Schwarze Frau, die an einer „Kreuzung“ verletzt wird; die Ursache könnte sowohl sexistische als auch rassistische Diskriminierung sein.“

Mit diesen Worten beschreibt die schwarze, US-amerikanische Juristin und Professorin Kimberlé Crenshaw, den von ihr 1989 geprägten und inzwischen auch in Deutschland weit verbreiteten Ansatz der Intersektionalität (vom engl. Intersection – Straßenkreuzung). Ihre Analyse der spezifischen Diskriminierung, die schwarze Frauen auf dem Arbeitsmarkt erfahren, stellt das Zusammenwirken verschiedener Diskriminierungsformen in den Mittelpunkt. Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder Sexualität wirken nicht nebeneinander, sondern im Zusammenspiel miteinander. Doch auch schon vor Kimberlé Crenshaw haben Frauen of Colour Mehrfachdiskriminierung immer wieder thematisiert.

Jamie Schearer, Politikwissenschaftlerin, politische Aktivistin und Beraterin für Anti-Rassismus und Intersektionalität, wird uns in Geschichte und Aktualität des Intersektionalitätsbegriffes einführen und Perspektiven eines intersektionalen Feminismus in Theorie und Praxis aufzeigen.


Jamie Schearer-Udeh

Infos und Anmeldung beim Stadtjugendring unter 0471/3088540
oder per Mail unter info@feministische-woche.de